Viktor Heese

Dr. Viktor Heese

Bank- und Versicherungsbilanzen

Analyse von Bank-und Versicherungsbilanzen

Dr. Viktor Heese - war 17 Jahre bei Deutschen Bank als Börsenanalyst tätig

Kein Untergang der Deutschen Bank

Die neue Bankenkrise erreicht nunmehr auch die Deutsche Bank. Leider sind die meisten Medienberichte zu diesem Thema vergangenheitsbezogen und nicht ganz emotionsfrei. Die Schadenfreude über den Fall der “Größenwahnsinnigen”, wie es im Spiegel heißt, lässt sich nicht übersehen. Die “legalen Bilanztricks”, alten Geschäftsskandale, die Globalisierungspatzer und nicht zuletzt das arrogant öffentliche Auftreten des Top-Managements werden abermals penibel aufgezählt und thematisiert. Die Frage, wie es mit der Bank weiter gehen wird, kommt dagegen entschieden zu kurz. Es zeugt nicht gerade von großer Fachkenntnis der Experten, wenn sie ex post plötzlich so gut Bescheid wissen, ex ante aber vor dem nahenden Desaster nicht gewarnt haben. Der nachfolgende Beitrag versucht in zwei Szenarien die Zukunftsperspektive aus der Sicht eines Analysten zu schildern.

Wie kommen Banken aus Krisen heraus?

Am Anfang der Analyse gilt zu fragen, wie wahrscheinlich eine Insolvenz im Bankensektor generell ist. “Technisch” tritt sie ein, wenn ein Geldhaus zahlungsunfähig wird, weil es keine Liquidität am Geldmarkt bekommt oder durch die Finanzaufsicht wegen fehlendem Eigenkapital geschlossen bzw. abgewickelt wird. Der Eigenkapitalmangel ist seinerseits Folge der Verluste aufgrund von Schieflagen im Kredit- oder Börsengeschäft und der damit notwendigen Abschreibungen.

In der Realität kommen echte Insolvenzen, wie 2008 bei Lehman Brothers, so gut wie nie vor. Gängig sind dagegen Käufe, Fusionen sowie friedliche oder feindliche Übernahmen. Wenn eine Bank ihre juristische Selbständigkeit verliert, kann sehr wohl von “stiller” oder “indirekter” Insolvenz gesprochen werden. Oft gibt es aber ein Happy End: Es findet sich ein überzeugter Finanzinvestor ohne Einmischungsabsichten in die Geschäftspolitik oder eine Kapitalerhöhung hat Erfolg und es gibt wieder Ruhe mit der Bankenaufsicht.

Auch brisante Liquiditätsprobleme kommen nicht oft vor. Kurzfristig stellen sie überhaupt kein Problem dar, weil sich immer eine Bank findet, die zu hohem Zins Geld zu leihen bereit ist. Letztendlich hat man dafür auch die EZB. Langfristig kann es dennoch bei fehlender Fristenkongruenz Liquiditätsprobleme geben – klassisches Beispiel liefert die Abwicklung der alten DePfA – wenn eine Bank wegen falscher Zinserwartungen langfristige Kredite mit kurzfristigen Geldern refinanziert. Es kann dann passieren, dass sie aus der negativen Zinsmarge nicht mehr herauskommt. Zudem kann, wie 2008/2009, im gesamten Sektor ein so großes Misstrauen herrschen, dass keine Bank der anderen Geld leihen will. Es kommt zum echten Liquiditätsstreik.

Wichtig ist ferner zu wissen, ob nur eine Bank Probleme hat oder ob der ganze Sektor in der Krise steckt. Es klingt merkwürdig, aber für die einzelne Bank ist der zweite Fall günstiger, weil dann mit großer Wahrscheinlichkeit systemisch relevante Großbanken wegen der Angst vor “Domino-Effekten” mit Rettungsschirmen am Leben gehalten werden.

Das Worst-Case Szenario

Jede Sektorkrise wird einige Unternehmen stärker, andere schwächer treffen. Der Leser weiß, dass heute italienische Großbanken noch stärker gefährdet sind als die Deutsche Bank. Die Deutsche ist jedoch bedeutsamer. Ihr Ausfall ist nach dem Financial Stability Board (FSB) so riskant, dass sie Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten auslösen könnte. Wenn dem so ist, werden sich die Krisensymptome der Frankfurter wohl nicht allein auf die drohenden Strafzahlungen der USA – in der Größenordnung von 5 bis 14 Mrd. USD-  beschränken. Es geht um mehr: Im Juni 2016 wurde die Deutsche Bank mit 50 Bill. Euro im Derivatebereich vom  IWF als der weltgrößte Systemrisikoträger eingestuft. Kann eine solche Bank “fallen gelassen” werden? Mehrere fatale Ereignisse müssten schon kumuliert auftreten, damit das Realität wird. Da eine reale Insolvenz im Lichte vorgenannter Daten sehr unwahrscheinlich erscheint, sollten folgende drei Gefahren einer “indirekten” Insolvenz untersucht werden.

Die Übernahmegefahr: Wenn Großunternehmen, wie die Deutsche Bank, geschäftlich massiv angeschlagen sind, versuchen Hedgefonds und andere spekulative Finanzinvestoren durch aggressive, wenngleich zulässige Baisse-Strategien (Leerverkäufe, Optionen), den Börsenkurs so weit zu drücken, bis feindliche Übernahmen lohnend erscheinen. Oft werden sie dabei von Rating-Agenturen unterstützt. Eine solche schmutzige “Hetzjagd” kann sehr lange dauern. Übernahmeschlachten dieser Art kommen an der Börse häufig vor.

Gefahr der Fortsetzung der alten Globalisierungspolitik: Eine Gefahr für das Haus besteht auch, wenn das gegenwärtige Management unter John Cryan die konservative Geschäftspolitik aufgeben und mit allen Kräften versuchen würde, verlorene Positionen als Global Player zurück zu gewinnen. Das wäre nicht nur aus der Sicht der Analysten fatal. Rein formal kann die Aufsicht einer Bank bestimmte Arten von Geschäften nicht verbieten, wenn sie das Risikokapital für den Fall, dass es schief geht, besitzt. Das Problem ist aber, dass Banken selber das benötigte Risikokapital mit “internen Modellen” berechnen, die von den Aufsichten abgenickt werden.

Gefahr neuer Schadensersatzforderungen und Abschreibungen: Kritisch wird es für die Bank, wenn neue Schadensersatzforderungen aus Altgeschäften und hohe Abschreibungsrisiken in den mit dem Fair Value bewerteten Aktiva von 711 Mrd. € (45% der Bilanzsumme) auftauchen. Eine Bewertung mit dem Fair Value und nicht dem Marktpreis birgt immer Überraschungen. Bei obigen Dimensionen kann sehr schnell der dünne Eigenkapitalpuffer zwischen dem Ist- und dem aufsichtsrechtlichen Soll-Eigenkapital von etwa 10 Mrd. € zur Neige gehen. Zumal zu den Abschreibungen Verluste im operativen Geschäft hinzu kommen können. Die Deutschen befinden sich auch hier seit Jahren in einer Ertragsdelle. Die einst berühmt-berüchtigte Renditeforderung des Ex-Chefs Josef Ackermann von 25% war und bleibt eine Illusion; heute werden gerade magere 1% erzielt.

Das realistische Szenario

Hier wären die obigen Gefahren auf ihre Realität zu untersuchen und eventuell zu entkräften.

Erstens: Wer die Deutsche Bank übernehmen will, übernimmt ihre Risiken. Solange diese intransparent sind, bleiben Interessenten zurückhaltend. Selbst wenn der Börsenwert von 25 Mrd. € als gering erscheint (DAX-Primus SAP kostet z.B. schon fast 100 Mrd. €), schießen in einer Übernahmeschlacht die Kurse schnell in die Höhe. Hier  kann sich ein Übernahmeaspirant schnell übernehmen, wenn seine Mittel für die Aktienmehrheit nicht mehr ausreichen. Weil aktuell 80% der Aktien in institutionellen Händen und 50% im Ausland liegen, ist ein Mehrheitserwerb schwierig. Erfahrene Investoren haben mehr Zeit und Geduld als Privat- und Kleinaktionäre und lassen sich von zunächst optisch hohen Übernahmekursen – z.B. von 25 €, bei aktuellen Börsenkurs von 17 € -, nicht blenden.

Zweitens: Die konservative Geschäftspolitik der neuen Crew dürfte Bestand haben. Obgleich ein völliger Rückzug aus dem Investment Banking – nur 10% der Risikoaktiva sollen langsam abgebaut werden – und eine Gesundschrumpfung nicht spektakulär verkündet wurden, deutet sich ein Rückzug auf alte Kernkompetenzen an. Das Haus will wieder im Mittelstand und im inländischen Kreditgeschäft führend werden. Vor der Globalisierungsära, die 1989 mit dem Kauf der zweitklassigen Adresse Morgan Grenful begann, konnte der Branchenprimus im deutschen Privat- und Firmenkundengeschäft und der Exportfinanzierung auch gutes Geld verdienen. Die Chancen bei Geschäften mit der Realwirtschaft stehen für die Deutsche Bank gut, da hier – anders als in der Welt der Großfinanz – weniger oligopolistische Strukturen vorherrschen. Bei steigenden Zinsen wird es noch besser.

Drittens: Wird das aufsichtsrechtliche Eigenkapital wirklich knapp, springen staatliche (siehe: Commerzbank) und private Kapitalgeber, so der europäische Bankenabwicklungsfonds (ESF), ein. Josef Ackerman hätte sich zwar geschämt vom Staat Geld zu nehmen, die Zeiten haben sich aber geändert. Neben der Rekapitalisierung hilft der ESF Banken ihre “faulen” Kredite und Anlagen auszulagern, die der Fonds sukzessive und Kurs schonend verkauft. Wie wirksam diese Einrichtung ist, zeigt der Verlust von nur 11 Mrd. € bei 127 Mrd. € Depotvolumen den der deutsche Vorgänger des ESF, der SOFFIN realisieren musste. Im Rahmen von Basel III darf zudem das Fremdkapital, sprich ihre Tier-Anleihen in Aktien, in Eigenkapital umwandeln. Wie wir sehen, ist genug Kapital für eine Bankenrettung da. Dieses wird auch investiert, wenn die langfristigen Sanierungsaussichten realistisch sind.

Eine Rettung ist noch keine geschäftliche Sanierung

Diese Chancen sind – wie oben angedeutet – der Deutschen Bank nicht abzusprechen, auch wenn die Ertragsgesundung durch das Tal der Tränen führen wird. Selbst wenn es banal klingt, die Bank braucht nicht nur eine Konsolidierung und den Rückzug auf die Kernkompetenzen, sondern neues Vertrauen, primär in der deutschen und europäischen Kundschaft. Die vorausschauende Börse scheint ihr dieses bereits gegeben zu haben, was am Kursanstieg der Anleihen (Beispiel 6% perpetual mit WKN DB7XHP) sichtbar ist. Die meisten Papiere konnten seit dem Tiefpunkt im September mehr als 10% zulegen.

Um neues Vertrauen zu erlangen, muss eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt werden: Die Deutsche Bank muss wieder allgemeinverständliche Geschäftsberichte ohne verwirrende Anglizismen schreiben, sich von der verlockenden Bilanzakrobatik der Internationalen Rechnungslegung (IFRS) lösen, die vielen Umstrukturierungsabenteuer beenden (Ex-Chef Rolf Breuer “Die Deutsche Bank ist eine Dauerbaustelle”), bei der Globalisierung leiser treten, ihre Ergebnisse verstetigen und nicht zuletzt das von millionenschweren Bonizahlungen begleitete Glanz und Gloria der Vorstände einstellen.

Im Durchschnitt der 1990er Jahre hatte das Geldhaus bei geringem Risiko etwa eine Milliarde Euro verdient. Bei einer Ausschüttung von 50% würden die heutigen Aktionäre eine Dividende von 0,35 € erhalten, was 2,4% Jahresrendite ergibt. Ist das zu wenig?

09. Januar 2017

Die ökonomischen Inhalte der Einzelposten der Bilanz und der GuV von Versicherungsunternehmen nach nach HGB und IFRS werden detailliert beschrieben. Die Besonderheiten der Geschäftsmodelle von Sach- und Lebensversicherern (Konsolidierung, Bewertung, Bonitätsprüfung, Kennziffern) ergänzen die Analyse, die am konreten Beispiel der Abschlüsse von Allianz-Gesellschaften demonstriert wird.

Finanz Colloquium Heidelberg 2015, 285 Seiten

http://www.amazon.de/Analyse-Bank–Versicherungsbilanzen-Plausibilisierungspflichten-GuV-Strukturen/dp/3943170861/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1456832255&sr=8-4&keywords=viktor+heese

Fundamentalanalyse versus Chartanalyse

Die Fundamental- und Chartanalyse konkurieren  seit 80 Jahren miteinander bei der Erklärung der Börsenwelt. Bislang ist ungeklärt welcher Ansatz eine bessere Anlagerendite liefert, weil alle Marktakteure sich einem transparenten Wettbewerb nicht stellen. Statt dessen behaupten alle ein individuelles aber theoriebasiertes Know How zu besitzen.Weder die Performance der Analysten noch der Asset Manager lässt sich objektiv vergleichen.Dennoch ist es aufschlussreich hinter die Kulissen der Profis zu schauen um zu erfahren,wie sie die von ihnen wie auch immer verstandenen “Börsengesetze” in Anlagestrategien umsetzen.

Gabler 2015, 228 Seiten

http://www.amazon.de/Fundamentalanalyse-versus-Chartanalyse-Aktienbewertung-Vergleich/dp/3658024534

Indizes in der Aktienanlage

Indizes in der Wertpapieranlage

Was ist ein Aktienindex? Welche Indizes kennt der Kapitalmarkt? Welchen Nutzen stiften Indizes dem Anleger? WelcheIndexanlagen sind attraktiv? Wann liefern Indizes Fehlsignale? Wer konstruiert diese Börsenbarometer und warum setzen sich einige durch und andere verschwinden vom Markt? Diese und ähnliche Fragen beantwortet das vorliegende Fachbuch, welches zahlreiche Graphiken und praktische Beispiele enthält. Darin erfährt der Leser, dass Indizes kein „Buch mit sieben Siegeln“ sind und es ratsam erscheint, eine Index-Systematik aufzubauen, um im Dschungel der Index-Welt nicht verloren zu gehen.

176 Seiten, Gabler, 2013

www.springer.com/springer+gabler/finanzdienstleistungen/book/978-3-658-02259-4

Kennzahlen in der Aktienbewertung

Kennzahlen in der Aktienanalyse sind wie Verkehrszeichen im Straßenverkehr. Sie informieren und warnen, können einen Crash aber weder voraussagen noch verhindern. Während klassische Varianten (KGV, Buchwert, Dividendenrendite) dem Anleger gute Bewertungshilfen liefern, bleibt der Nutzen moderner Indikatoren (DCF-Werte, RoE, RoI, EV-Multiplokatoren, EVA), die einen  fairen Unternehmenswert abzuleiten versuchen, fraglich. Sie werden häufig von der mächtigen Finanzindustrie „missbraucht“. Unter dem Deckmantel der Objektivität rechtfertigen sie dann die Bildung von Finanzblasen. Wie das im Börsenalltag vonstatten geht, zeigt dieses Fachbuch.

200 Seiten, Gabler Februar 2011/ Komemntar:  http://www.finanzklasse.de/aktienbewertung-mit-kennzahlen

Was Sie über Derivate wissen müssen

Ob Derivate Krisenverursacher oder Zockerpapiere sind, erklärt Dr. Viktor Heese in Was Sie über Derivate wissen müssen. Schritt für Schritt zeigt dieses Buch, dass Derivate weder Teufelszeug noch eine Wunderanlage sind, sondern spezifische Chancen und Risiken aufweisen und deshalb auch für Kleinanleger interessant sind.

169 Seiten, TM Börsenverlag 2009

Das Buch bei Amazon

Börse und Aktienmarkt

Keine Angst vor Aktien – Basiswissen für Einsteiger (14 Seiten), apofokus 2005

Konjunktur und Aktienmarkt – Zusammenhänge leicht erklärt (18 Seiten), apofokus 2006
https://www.apobank.de/content/dam/g8008-0/Footer/newsletter_und_publikationen/apoFokus/apo_fokus042006.pdf

Psychologie und Aktienmarkt – nicht nur Zahlen machen Kurse (22 Seiten), apofokus 2006
https://www.apobank.de/content/dam/g8008-0/Footer/newsletter_und_publikationen/apoFokus/apo_fokus052006.pdf

Börse – doch kein Buch mit sieben Siegeln (38 Seiten), apofokus 2007
https://www.apobank.de/content/dam/g8008-0/Footer/newsletter_und_publikationen/apoFokus/apo_fokus052007.pdf

Wann sind Aktien „billig“ (34 Seiten), apofokus 2008

Charttechnik – seriöse Theorie oder Hokus Pokus? (30 Seiten), 2apofokus 008

Was Sie über Derivate wissen müssen? (169 Seiten), 2009
Das Buch bei Amazon

Analiza fundamentalna rynku akcji stosowana w bankach niemieckich (64 Seiten,polnisch), Ganska Akademia Bankowa, 1996

Wie Sie mit CFDs traden, Börsenverlag Spezialreport (11 Seiten), 2012

CFD-Trading

Was Sie über Hebelprodukte wissen müssen, Börsenverlag Spezialreport (7 Seiten), 2012

hebelprodukte

Emerging Markets und Osteuropa (Wirtschaft und Kapitalmärkte)

Askese bei leerem Kochtopf, Polens Wirtschaft im Spiegel der Presse (mit P.v.d.Lippe), in: Die politische Meinung, 26. Jg. (Nr. 197), H.8, 1981, S.23-32.

Probleme des Lebensstandardvergleichs (mit P.v.d.Lippe): in G.Gutmann (Hrsg.): Das Wirtschaftssystem der DDR, Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1983 S. 417-447

Zur permanenten „Überinvestition“ in sozialistischen Wirtschaftssytemen (334 Seiten), Verlag Peter Lang, 1982

Das Kriegsrecht in Polen: Wie es dazu kam (mit P.V. d. Lippe), in Osteuropa 3/1982
Titel bei v. d. Lippe

Investitionszyklen in Polen (mit P.v.d. Lippe, R. Coesfeld), 438 Seiten, 1983
Das Buch bei Amazon

Die gegenwärtigen Bemühungen um die Wirtschaftsreform in Polen (mit P. V. d. Lippe), in: Osteuropa Wirtschaft, 26.Jg, H.4, 1981, S.276-293.

EU-Osterweiterung- Vor- und Nachteile für Deutschland (14 Seiten), apofokus 2004

Aktienanlagen in Emerging Markets (30 Seiten), apofokus 2007

Wieder Anlagechancen in Osteuropa? (24 Seiten), apofokus 2009
https://www.apobank.de/content/dam/g8008-0/Footer/newsletter_und_publikationen/apoFokus/apo_fokus072009.pdf

Anlagechancen in den Neuen Emerging Markets (161 Seiten), Gabler 2008
Das Buch bei Amazon

Die BRICs sind wieder da! Neue Anlagechancen? (40 Seiten), apofokus 2010

https://www.apobank.de/content/dam/g8008-0/Footer/newsletter_und_publikationen/apoFokus/apoFokus_042010.pdf

Die (Un-)Möglichkeit der russischen Imperialpolitik (264 Seiten), Tectum-Verlag 2015

Wirtschaftssanktionen und Wettrüsten – klingt das nicht sehr vertraut? Und dann noch mit Russland in der Hauptrolle? Liefert der Ukraine-Konflikt dem Westen ein Alibi für die geplante Destabilisierung des wieder erstarkten Russlands? Eine Behauptung oder logische Schlußfolgerung? – diese Fragen werden in diesem Buch geklärt. Hier  erfährt der Leser auch warum die EU die Hauptkosten des Ukraine-Konfliktes tragen wird, während sich die Sanktionen gegen Russland als wirkungsvoll erweisen. Zwar ist der Westen noch ökonomisch haushoch überlegen, wenn aber China als neuer Partner Moskaus dazugezählt wird….Das gemeinsame Agieren beider Großmächte läuft eindeutig auf die Wiederherstellung des globalen Gleichgewichts nach dem Zerfall der Sowjetunion hinaus. http://www.amazon.de/Die-Un-M%C3%B6glichkeit-russischer-Imperialpolitik/dp/3828836666

Russland und die Ex-Sowjetunion heute. Aus der Sicht der ökonomischen Brille (174 Seiten), epubli 2016

Was ist aus der Sowjetunion 25 Jahre nach ihrem Zerfall geworden? Wie sind die wirtschaftlichen Zukunftschancen der einzelner Ex-Republiken einzustufen? Kann der aktive Tourist auf seinen Reisen durch “Ortsbesichtigung” bestimmte Trends erkennen? Was verschweigen in diesem Kontext die westlichen Medien einerseits und die Putin-Versteher andererseits? Gelingt es Russland mit einigen Ex-Republiken wirklich eine Wirtschaftsunion nach dem Vorbild der EU zu gründen? http://www.amazon.de/Russland-die-Ex-Sowjetrepubliken-heute-%C3%B6konomischen/dp/3737590737/ref=sr_1_10?s=books&ie=UTF8&qid=1456821792&sr=1-10&keywords=viktor+heese

Altersvorsorge und Demographie

Altersvorsorge in Deutschland- kapitalgedeckte Rente realistisch? (14 Seiten), apofokus 2005

Die demographische Herausforderung für den deutschen Kapitalmarkt (14 Seiten),apofokus  2005

Bald neue Rente in Deutschland oder endlose Reformen (58 Seiten), apofokus 2006
https://www.apobank.de/content/dam/g8008-0/Footer/newsletter_und_publikationen/apoFokus/apo_fokus062006.pdf

Demografie ein lohnendes Investmentthema (30 Seiten), apofokus 2009

Banken und Versicherungen

Branchenreport. Versicherungen, (51 Seiten), WGZ-Bank 2001

Bankenfusionen – ein Modell für Deutschland (14 Seiten), apofokus 2004

Machen Pensionsfonds aus Deutschen ein Volk von Aktionären?, apofokus 2006

Von der Wirtschaftsblase zur Wirtschaftkrise (28 Seiten), apofokus 2009

Versicherungsaktien – eine „exotische“ Anlage? (26 Seiten), 2010
https://www.apobank.de/content/dam/g8008-0/Footer/newsletter_und_publikationen/apoFokus/apoFokus_012010.pdf

Fuzje ratunkowe (polnisch, mit E.Gostomski), in Gazeta Bankowa, Nr.48, 2004

Keine Angst vor dem Staatsbankrott? (30 Seiten), apofokus 2010

Legale “Tricks” in Bankbilanzen. Erfahrungen in der Finanzkrise. Diplomica Verlag, 2011 (mit Matthias Heese)

In der Finanzkrise nahmen “legale Bilanzierungstricks” bei Banken extrem zu. Während in der Hausse Geldhäuser mit Tricks ungehindert Rekordgewinne anhäuften und sich reich gerechnet haben, halfen nach 2008 dieselben Methoden Quasi-Insolvenzen zu verschleiern. Aus Furcht vor dem Systemkollaps wurde die schädliche Praxis weltweit von hilflosen Regierungen geduldet. Die schützende Hand der Staaten über dem Bankensektor hatte einen denkbar schlechten pädagogischen Effekt, weil noch so gravierende Bilanzsünden ungesühnt blieben. Wie der Missbrauchsprozess im Einzelnen vonstatten ging, wird in diesem Buch, das sich primär an Nicht-Spezialisten richtet, an zahlreichen Praxisfällen demonstriert.

Buch bei amazon http://www.amazon.de/Legale-Tricks-Bankbilanzen-Praktiken-Finanzkrise/dp/3842862121